Nährstoffe verstehen
Welche Aufgaben haben einzelne Nährstoffe im Körper, wo kommen sie vor und was kann bei einer unzureichenden Versorgung passieren? Dieses Lexikon gibt dir einen wissenschaftlich fundierten Überblick.
Was bedeutet „Referenzwert“?
Referenzwerte beschreiben Mengen für die tägliche Zufuhr von Energie und Nährstoffen, die bei gesunden Menschen zur ausreichenden Versorgung beitragen sollen. Dabei wird zwischen empfohlener Zufuhr, Schätzwert und Richtwert unterschieden.
Sie sind Orientierungswerte für Bevölkerungsgruppen und kein exakt messbarer persönlicher Mindestbedarf. Ein einzelner Tag unterhalb eines Referenzwertes bedeutet daher nicht automatisch einen Nährstoffmangel.
Die hier dargestellten Zahlen beziehen sich – sofern nicht anders angegeben – auf gesunde Erwachsene von 25 bis unter 51 Jahren. Schwangerschaft, Stillzeit, Erkrankungen und weitere Lebensphasen benötigen eine gesonderte Betrachtung.
Makronährstoffe, Fettsäuren & Wasser
Protein · Eiweiß
Baustoff · Enzyme · Hormone · Immunsystem
+
Wofür braucht der Körper Protein?
Proteine liefern Aminosäuren und Stickstoff. Sie werden unter anderem für Zellen, Gewebe, Muskulatur, Enzyme, Hormone und Antikörper benötigt. Unentbehrliche Aminosäuren müssen über die Nahrung aufgenommen werden.
Lebensmittelquellen
Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen und Soja, Getreideprodukte, Milchprodukte, Eier, Fisch und Fleisch. Unterschiedliche pflanzliche Proteinquellen können gezielt kombiniert werden.
Unzureichende Versorgung
Eine längerfristig unzureichende Proteinzufuhr kann Aufbau und Erhalt von Körpergewebe beeinträchtigen. Das Risiko ist insbesondere bei insgesamt zu geringer Energie- und Nahrungszufuhr relevant.
Referenzwert · 25 bis <51 Jahre
Kohlenhydrate
Energie · Gehirn · Muskulatur
+
Funktion
Kohlenhydrate dienen vor allem als Energielieferanten. Glucose kann direkt zur Energiegewinnung genutzt oder als Glykogen gespeichert werden.
Lebensmittelquellen
Getreide und Vollkornprodukte, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst sowie weitere stärke- oder zuckerhaltige Lebensmittel.
Unzureichende Zufuhr
Eine geringere Kohlenhydratzufuhr ist nicht automatisch ein Mangelzustand. Entscheidend sind Gesamtenergiezufuhr, Lebensmittelqualität und die Versorgung mit Ballaststoffen und weiteren Nährstoffen.
Richtwert
Fett
Energie · Zellmembranen · fettlösliche Vitamine
+
Funktion
Nahrungsfett liefert Energie und essenzielle Fettsäuren, trägt fettlösliche Vitamine und erfüllt Schutz- und Strukturaufgaben.
Lebensmittelquellen
Pflanzliche Öle, Nüsse, Samen, Margarine, Milchprodukte, Eier, Fisch und weitere fetthaltige Lebensmittel.
Wichtig
Nicht nur die Fettmenge, sondern insbesondere die Zusammensetzung der Fettsäuren ist relevant. Ungesättigte Fettsäuren sollten gegenüber gesättigten Fettsäuren bevorzugt werden.
Richtwert
Linolsäure · Omega-6
Essenzielle Fettsäure
+
Funktion
Linolsäure gehört zu den mehrfach ungesättigten essenziellen Fettsäuren. Der Körper kann sie nicht selbst bilden.
Lebensmittelquellen
Pflanzliche Öle, Nüsse und Samen.
Unzureichende Versorgung
Ein ausgeprägter Mangel an essenziellen Fettsäuren ist bei üblicher Mischkost selten.
Referenzwert
α-Linolensäure · Omega-3
Essenzielle Fettsäure
+
Funktion
α-Linolensäure ist eine essenzielle mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure und muss über die Nahrung aufgenommen werden.
Lebensmittelquellen
Vor allem bestimmte pflanzliche Öle, Nüsse und Samen.
Referenzwert
Ballaststoffe
Verdauung · Sättigung · Darmmikrobiom
+
Funktion
Ballaststoffe beeinflussen unter anderem Darmpassage, Stuhlvolumen, Sättigung, Nährstoffaufnahme und präbiotische Prozesse.
Lebensmittelquellen
Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Gemüse, Obst und Pilze.
Bei geringer Zufuhr
Eine ballaststoffarme Ernährung kann unter anderem eine ungünstige Verdauungsfunktion begünstigen.
Richtwert
Wasser
Transport · Temperatur · Stoffwechsel
+
Funktion
Wasser ist Bestandteil aller Zellen und Körperflüssigkeiten, Transport- und Lösungsmittel und wesentlich an der Regulation der Körpertemperatur beteiligt.
Quellen
Getränke sowie wasserreiche Lebensmittel wie Gemüse und Obst.
Unzureichende Versorgung
Da kontinuierlich Wasser über Nieren, Darm, Haut und Atmung verloren geht, ist eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr notwendig.
Richtwert · Getränke
Vitamine
Vitamin ASehen · Zellbildung · Immunsystem+
Funktion
Vitamin A ist unter anderem für den Sehvorgang, die Zelldifferenzierung und normale Körperfunktionen verschiedener Gewebe erforderlich.
Lebensmittelquellen
Retinol aus tierischen Lebensmitteln sowie Provitamin-A-Carotinoide aus orangefarbenem und grünem Gemüse.
Mangel
Eine ausgeprägte Unterversorgung kann insbesondere die Sehfunktion und epithelialen Gewebe beeinträchtigen.
Referenzwert
Vitamin DKnochen · Calciumstoffwechsel · Muskulatur+
Funktion
Vitamin D ist wesentlich am Calcium- und Knochenstoffwechsel beteiligt. Eine Besonderheit ist die körpereigene Bildung in der Haut unter UV-B-Einwirkung.
Lebensmittelquellen
Nur wenige Lebensmittel enthalten relevante Mengen; dazu zählen insbesondere bestimmte fettreiche Fische.
Mangel
Ein ausgeprägter Mangel beeinträchtigt die Mineralisierung des Knochens.
Referenzwert
Gilt bei fehlender körpereigener Vitamin-D-Bildung.
SchätzwertVitamin EAntioxidativer Zellschutz+
Funktion
Vitamin E trägt zum Schutz biologischer Membranen vor oxidativen Veränderungen bei.
Lebensmittelquellen
Vor allem pflanzliche Öle, Nüsse und Samen.
Mangel
Ein ernährungsbedingter ausgeprägter Vitamin-E-Mangel ist bei gesunden Erwachsenen selten.
Referenzwert
Vitamin KBlutgerinnung · Knochenstoffwechsel+
Funktion
Vitamin K wird für die Bildung verschiedener Proteine benötigt, darunter Gerinnungsfaktoren.
Lebensmittelquellen
Insbesondere grünes Gemüse sowie weitere pflanzliche Lebensmittel.
Mangel
Eine ausgeprägte Unterversorgung kann die normale Blutgerinnung beeinträchtigen.
Referenzwert
Vitamin B1 · ThiaminEnergiestoffwechsel · Nervensystem+
Funktion
Thiamin ist als Coenzym insbesondere im Energie- und Kohlenhydratstoffwechsel wichtig.
Lebensmittelquellen
Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Samen, Nüsse sowie verschiedene tierische Lebensmittel.
Mangel
Ein ausgeprägter Mangel kann Stoffwechsel und Nervensystem beeinträchtigen.
Referenzwert
Vitamin B2 · RiboflavinEnergiegewinnung · Stoffwechsel+
Funktion
Riboflavin ist Bestandteil von Coenzymen und an zahlreichen Stoffwechselreaktionen beteiligt.
Lebensmittelquellen
Milchprodukte, Eier, Fleisch sowie Vollkornprodukte und verschiedene Gemüsearten.
Mangel
Eine ausgeprägte Unterversorgung kann unter anderem Veränderungen an Haut und Schleimhäuten verursachen.
Referenzwert
Niacin · Vitamin B3Energiestoffwechsel+
Funktion
Niacin ist Bestandteil wichtiger Coenzyme des Energie- und Zellstoffwechsels.
Lebensmittelquellen
Fleisch, Fisch, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und weitere Lebensmittel.
Mangel
Ein ausgeprägter Niacinmangel ist bei üblicher Ernährung selten und kann Haut, Verdauung und Nervensystem beeinträchtigen.
Referenzwert
Vitamin B6Aminosäurestoffwechsel · Nervensystem+
Funktion
Vitamin B6 ist als Coenzym an zahlreichen Reaktionen insbesondere des Aminosäurestoffwechsels beteiligt.
Lebensmittelquellen
Fisch, Fleisch, Kartoffeln, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst.
Mangel
Eine ausgeprägte Unterversorgung kann unter anderem Haut, Blutbildung und Nervensystem beeinträchtigen.
Referenzwert
Folat · Vitamin B9Zellteilung · Blutbildung+
Funktion
Folat ist insbesondere für Zellteilung, Zellneubildung und den Stoffwechsel bestimmter Aminosäuren erforderlich.
Lebensmittelquellen
Grünes Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und verschiedene weitere pflanzliche Lebensmittel.
Mangel
Eine längerfristige Unterversorgung kann die Blutbildung beeinträchtigen.
Referenzwert
Pantothensäure · Vitamin B5Coenzym A · Energiestoffwechsel+
Funktion
Pantothensäure ist Bestandteil von Coenzym A und damit an zahlreichen Stoffwechselreaktionen beteiligt.
Lebensmittelquellen
Sie kommt in vielen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vor.
Mangel
Ein ernährungsbedingter Mangel ist bei einer üblichen abwechslungsreichen Ernährung sehr selten.
Referenzwert
Biotin · Vitamin B7Fett- · Kohlenhydrat- · Proteinstoffwechsel+
Funktion
Biotin wirkt als Coenzym bei mehreren zentralen Stoffwechselreaktionen.
Lebensmittelquellen
Biotin ist in zahlreichen Lebensmitteln enthalten, darunter Eier, Nüsse, Getreide und Hülsenfrüchte.
Mangel
Ein ausgeprägter ernährungsbedingter Biotinmangel ist selten.
Referenzwert
Vitamin B12 · CobalaminBlutbildung · Nervensystem · Zellstoffwechsel+
Funktion
Vitamin B12 ist Bestandteil von Enzymen und für mehrere Stoffwechselreaktionen sowie normale Blutbildung und Nervenfunktion erforderlich.
Lebensmittelquellen
Natürlich in relevanten Mengen vor allem in Lebensmitteln tierischer Herkunft. Bei veganer Ernährung ist eine zuverlässige Vitamin-B12-Zufuhr besonders zu beachten.
Mangel
Ein Mangel kann Blutbildung und Nervensystem beeinträchtigen. Aufgrund körpereigener Speicher können Beschwerden verzögert auftreten.
Referenzwert
Vitamin CAntioxidativer Schutz · Bindegewebe · Eisenaufnahme+
Funktion
Vitamin C wirkt unter anderem antioxidativ, wird für verschiedene Enzymreaktionen benötigt und verbessert die Aufnahme von pflanzlichem Eisen.
Lebensmittelquellen
Gemüse und Obst, beispielsweise Paprika, Kohlarten, Beeren und Zitrusfrüchte.
Mangel
Ein schwerer längerfristiger Vitamin-C-Mangel kann zu Skorbut führen.
Referenzwert
Mineralstoffe & Spurenelemente
CalciumKnochen · Zähne · Muskeln · Nerven+
Funktion
Calcium ist Baustein von Knochen und Zähnen und wird außerdem für Muskel- und Nervensystem, Blutgerinnung und Zellfunktionen benötigt.
Lebensmittelquellen
Milch und Milchprodukte, grünes Gemüse wie Brokkoli und Grünkohl, Nüsse und Samen sowie calciumreiches Mineralwasser.
Mangel
Bei längerfristig unzureichender Versorgung kann Calcium aus dem Knochen mobilisiert werden und die Knochenstabilität beeinträchtigt werden.
Referenzwert
MagnesiumEnzyme · Muskeln · Nerven · Knochen+
Funktion
Magnesium ist Cofaktor zahlreicher Enzyme und beteiligt an Energie- und Knochenstoffwechsel, Reizübertragung und Muskelkontraktion.
Lebensmittelquellen
Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse, Nüsse und Samen.
Mangel
Bei üblichen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten ist ein ausgeprägter Magnesiummangel selten.
Referenzwert
KaliumElektrolythaushalt · Muskeln · Herz+
Funktion
Kalium ist wichtig für Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt sowie Muskel-, Herz- und Blutdruckregulation.
Lebensmittelquellen
Gemüse, Obst, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nüsse sowie Vollkornprodukte.
Mangel
Ein ernährungsbedingter Kaliummangel ist selten; relevant können starke Verluste beispielsweise bei länger anhaltendem Erbrechen oder Durchfall sein.
Referenzwert
NatriumElektrolyte · Wasserhaushalt · Reizleitung+
Funktion
Natrium ist an Wasser- und Säure-Basen-Haushalt, Blutdruckregulation und Reizweiterleitung beteiligt.
Lebensmittelquellen
Natrium kommt natürlicherweise in Lebensmitteln vor und wird vor allem über Speisesalz und verarbeitete Lebensmittel aufgenommen.
Hinweis
In der Praxis ist bei üblichen Ernährungsweisen eher eine hohe als eine zu geringe Natriumzufuhr relevant.
Referenzwert
ChloridElektrolyte · Magensäure · Säure-Basen-Haushalt+
Funktion
Chlorid ist Elektrolyt und unter anderem Bestandteil der Magensäure.
Lebensmittelquellen
Vor allem Speisesalz sowie daraus hergestellte Lebensmittel.
Mangel
Ein Mangel ist selten und kann vor allem bei größeren Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten auftreten.
Referenzwert
PhosphorKnochen · Zähne · Zellmembranen · Stoffwechsel+
Funktion
Phosphor wird unter anderem für Knochen, Zähne, Zellmembranen und zahlreiche Stoffwechselprozesse benötigt.
Lebensmittelquellen
Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Getreide und Fleisch; Phosphate können außerdem Lebensmittelzusatzstoffe sein.
Mangel
Da Phosphor in sehr vielen Lebensmitteln vorkommt, ist ein ernährungsbedingter Mangel selten.
Referenzwert
EisenBlutbildung · Sauerstofftransport+
Funktion
Eisen ist Bestandteil von Hämoglobin und wichtig für Blutbildung, Sauerstofftransport und zahlreiche Stoffwechselvorgänge.
Lebensmittelquellen
Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse sowie Fleisch. Vitamin C verbessert die Aufnahme von pflanzlichem Eisen; Phytat und bestimmte Polyphenole können sie vermindern.
Mangel
Eisenmangel kann körperliche Leistungsfähigkeit und weitere Körperfunktionen beeinträchtigen. Ein länger anhaltender ausgeprägter Mangel kann zu Anämie führen.
Referenzwert
Postmenopausale Frauen: 14 mg/Tag. Bei nicht menstruierenden Frauen können andere Werte gelten.
Empfohlene ZufuhrJodSchilddrüsenhormone · Energiestoffwechsel+
Funktion
Jod ist Bestandteil der Schilddrüsenhormone und dadurch unter anderem an Energieumsatz, Temperaturregulation, Zellteilung und Wachstum beteiligt.
Lebensmittelquellen
Jodiertes Speisesalz, Seefisch und andere maritime Lebensmittel; abhängig von der Erzeugung auch Milch und Eier.
Mangel
Eine längerfristige Unterversorgung kann zu einer Vergrößerung der Schilddrüse führen.
Referenzwert
ZinkImmunsystem · Zellteilung · Wundheilung+
Funktion
Zink ist Bestandteil zahlreicher Enzyme und Proteine und an Zellwachstum, Wundheilung und Immunfunktion beteiligt.
Lebensmittelquellen
Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse sowie Fleisch, Eier und Milchprodukte.
Mangel
Ein ausgeprägter Mangel kann unter anderem Wundheilung, Haut, Immunsystem und weitere Körperfunktionen beeinträchtigen.
Referenzwert · abhängig von der Phytatzufuhr
Reihenfolge: niedrige / mittlere / hohe Phytatzufuhr.
Empfohlene ZufuhrSelenZellschutz · Schilddrüse+
Funktion
Selen ist Bestandteil von Selenoproteinen und beteiligt an antioxidativen Schutzsystemen sowie am Schilddrüsenhormonstoffwechsel.
Lebensmittelquellen
Fisch, Fleisch und Eier; bei pflanzlichen Lebensmitteln hängt der Gehalt stark vom Boden ab. Auch Kohl-, Zwiebelgemüse, Pilze und Hülsenfrüchte können beitragen.
Mangel
Ein ausgeprägter ernährungsbedingter Selenmangel ist bei gesunden Menschen in Europa insgesamt selten.
Referenzwert
FluoridZähne · Knochen · Kariesprävention+
Funktion
Fluorid unterstützt die Festigkeit von Zähnen und Knochen und wirkt kariespräventiv.
Quellen
Fluoridiertes Speisesalz, Trink- und Mineralwasser sowie Fisch, Meeresfrüchte und Schwarztee.
Hinweis
Für Fluorid ist sowohl eine dauerhaft zu geringe als auch eine übermäßig hohe Gesamtzufuhr relevant.
Richtwert
KupferEnzyme · Eisenstoffwechsel+
Funktion
Kupfer ist Bestandteil verschiedener Enzyme und am Eisenstoffwechsel beteiligt.
Lebensmittelquellen
Getreideprodukte, Nüsse, grünes Gemüse sowie weitere pflanzliche Lebensmittel.
Mangel
Ein ernährungsbedingter ausgeprägter Kupfermangel ist bei gesunden Erwachsenen selten.
Referenzwert
ManganKnochen · Knorpel · Enzyme+
Funktion
Mangan wird unter anderem für Aufbau und Erhalt von Knorpel und Knochen benötigt und ist Bestandteil verschiedener Enzymsysteme.
Lebensmittelquellen
Grünes Gemüse, Haferflocken, Getreideprodukte und Tee.
Mangel
Ein eindeutig ernährungsbedingter Mangel ist beim Menschen selten.
Referenzwert
ChromKohlenhydratstoffwechsel+
Funktion
Chrom wird im Zusammenhang mit dem Kohlenhydratstoffwechsel beschrieben.
Lebensmittelquellen
Unter anderem Vollkorn- und Haferprodukte, Tomaten sowie verschiedene tierische Lebensmittel.
Mangel
Ein ernährungsbedingter klinischer Chrommangel ist bei gesunden Menschen äußerst selten.
Referenzwert
MolybdänBestandteil von Enzymen+
Funktion
Molybdän ist Bestandteil verschiedener Enzyme des menschlichen Stoffwechsels.
Lebensmittelquellen
Vor allem Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Erbsen sowie Getreideprodukte.
Mangel
Ein ernährungsbedingter Molybdänmangel ist bei gesunden Erwachsenen äußerst selten.
Referenzwert
Quellen & wissenschaftlicher Rahmen
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) & Österreichische Gesellschaft für Ernährung (ÖGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, 3. Auflage, 2025; aktuelle Online-Referenzwerttabellen und Erratum Stand Mai 2026.
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Fachseiten zu Energie, Protein, Fett, Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und Wasser.
- Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE): Fachinformationen zu Nährstoffen, ihren Funktionen, Lebensmittelquellen und zur Einordnung von Referenzwerten.



